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Das Sorrow of Frost hungert!!

Sorrow of Frost gehört zu DK’s berühmter Schwertserie. Die Serie ist dafür bekannt berühmte Schwerter aus Anime und Videospielen darzustellen. So auch dieses Schwert. Es stellt das Schwert des Lichkönigs, dem Frostmourne (oder auch Frostgram), aus World of Warcraft dar und ist das bisher größte Schwert der Reihe. DK hat selbstverständlich nicht die Lizenzen für die Schwerter, aber sie kommen den Originalen sehr nah.

Fakten zum Set

Setnummer: DK 1500
Setbezeichnung: Sorrow of Frost
Größe (HxBxL): 11cm x 23cm x 121cm
Steinezahl: 2349
Altersangabe: 14+
Klemmkraft: gut
Bauzeit: ca. 4:15 Stunden

Verpackung und Inhalt

Typisch für asiatische Händler wird das Set in einer großen Luftpolstertasche ausgeliefert. Laut unseren Informationen gibt es einen Karton, den man bekommt sobald man das Set direkt bei DK bestellt. Öffnet man die Tasche, findet man die Bauanweisung, einen Aufkleberbogen mit sechs Aufklebern (von denen man nur vier verwendet) und 26 Bautüten. Diese haben eine Bauschrittunterteilung, was verständlich ist bei der Größe des Sets.

Anleitung

Die Anleitung ist klammergebunden und hat 82 Seiten. Auf diesen findet man die 201 Bauschritte, die in fünf Bauabschnitte unterteilt sind. BaumeisterInnen, die sich mit den Anweisungen von DK auskennen, werden sich problemlos zurechtfinden. Allen Unerfahrenen rate ich genau hinzusehen, da es hier zu einiger Verwirrung beim Zusammenbauen kommt. Nicht alle Steine sind sofort zuzuordnen.

Aufbau

Bauabschnitt 1 des Sorrow of Frost

Der Aufbau beginnt sehr monoton. Man versieht viele Technikrahmen mit vielen schwarzen Pins und Pins 1/2 in flat-silver. Nach dem Zusammenstecken der Rahmen hält man das Grundgerüst des Schwertes in den Händen. Hier werden im späteren Verlauf alle anderen Steine aufgenoppt. Man sollte sich an dieser Stelle nicht von dem wabbelig wirkenden Bau beängstigen lassen. Am Ende wird die gesamte Konstruktion super stabil. Zum Schluss noppt man viele Plates und Tiles, sowie einige Slopes an die Seiten der Klinge, alles in flat-silver und dark-flat-silver.

VorneHinten

Bauabschnitt 2 des Sorrow of Frost

Im zweiten Bauabschnitt wird die Klinge gebaut und Teile des Kreuzes. Schön zu sehen ist, dass hier begonnen wird Stabilität in das Set zu bringen. Als Erstes baut man die Konstruktion des Kreuzes. Dieses besteht aus vielen dark-flat-silver Plates, Slopes und modified 1×1 und 1×2 Bricks.

Leider muss hier angemerkt werden, dass das Kreuz bis zum nächsten Bauschritt absolut instabil bleibt und beim Bau, zumindest bei mir, öfter auseinander fällt. Dies liegt aber auch daran, dass beim Ablegen und Fliesen des Schwertes oft ungewollt Druck ausgeübt wird.

So wird aus einer normalen Klinge etwas besonderes
Der Griff und die Dornen

Die Klinge beginnt mit den Dornen am Ende des Griffes und besteht ebenfalls aus modified Bricks, Plates und Slopes. Dieses Mal werden hier bis auf eine Ausnahme flat-silver Steine verbaut. Im Anschluss wird die Klinge dann mit Plates überbaut. Diese werden mit einer Konstruktion aus Plates, Tiles und modified Bricks im Technikrahmen unterstützt. Zuletzt wird die Klinge mit verschiedenen Slopes ausgeformt und mit vielen flat-silver Tiles und trans-light-blue Tiles gefliest.

Viele Tiles und Slopes
Die Klinge

Bauabschnitt 3 des Sorrow of Frost

Nun konzentrieren wir uns auf das Kreuz. Am Anfang werden die Parierdornen mit verschiedenen Plates fixiert und anschließend noch ein weiteres Mal mit Plates überbaut. Um später die Parierstange zu klemmen schiebt der/die Baumeister/in eine Technikstange am unteren Ende des Kreuzes durch einen der Technikrahmen.

Abschließend wird alles überbaut und dann gefliest. Der/die Baumeister/-in überbaut nun den Griff mit vielen Plates und noppt die ersten Details des Kreuzes auf. Die hier vorherrschenden Farben sind dark-flat-silver und dark-brown.

Langsam nimmt Sorrow of Frost gestallt an
Der Unterbau des Griffes

Bauabschnitt 4 des Sorrow of Frost

Im vierten Bauabschnitt konzentriert man sich auf die Details des Kreuzes. Dazu baut man zu Beginn die Parierstange. Sie besteht aus rounded 4×4 Plates und rounded 4×4 Technicbricks. Die Tüte mit den extra Pins 1/2 in pearl-gold kommt nun zum Einsatz. DK hat offensichtlich festgestellt, dass diese nicht die gewünschte Funktion haben und hat sie kurzer Hand ausgetauscht.

Um die Details zu schaffen werden hier Diamanten und Bars mit Clamb verwendet. Im Anschluss wird alles noch mit Schläuchen versehen und auf die Technikstange aus Bauabschnitt 3 gesteckt. Am Ende baut man noch die Drachenköpfe, die das Schwert unverwechselbar machen. Sie sind natürlich in dark-flat-silver gehalten, haben aber zwei flat-silver Schläuche die eigentlich ebenfalls dark-flat-silver sein sollten.

Sorrow of Frost - ein echt cooles Kreuz
Das Kreuz – Super cool

Bauabschnitt 5 des Sorrow of Frost

Im letzten Bauschritt vervollständigt der/die Baumeister/-in den Griff. Hierzu überbaut man alles noch einmal mit Plates in brown, um diese anschließend mit weiteren Plates, Slope 33 und modified Tiles zu überbauen. Dies ist der kürzeste Bauschritt. Als nächstes wendet sich der/die Baumeister/-in dem Knauf zu. Anschließend werden die Sticker aufgebracht und das Sorrow of Frost ist fertig.

Knauf und Griff sind fertig
Der fertige Griff

Das fertige Modell (Fazit)

Pro & Contra

Pro
  • Keine blauenPins
  • 99% kratzerfreie Tiles
  • Fertiges Modell ist super stabil
  • Ersatzpins für fehlerhafte Originalpins
  • Aufkleber haben eine hohe Qualität
Contra
  • Aufkleber (6 Stk., obwohl nur 4 verwendet werden)
  • Instabil bis die jeweiligen Bauabschnitte abgeschlossen sind
  • 1×3 Tiles im Griff haben leichte Farbabweichungen
  • zwei Steine haben (bei mir) die falsche Farbe
Sorrow of Frost
Das Sorrow of Frost hungert!!!

Der Bau hat mir sehr viel Spaß gemacht. Leider muss ich hier bemerken, dass dieser sehr monoton und nicht zu empfehlen ist, falls man besondere Bautechniken erwartet. Für alle anderen ist dieses Modell durchaus empfehlenswert. Farbabweichungen gab es eigentlich nur bei den 1×3 Fliesen im Griff und zwei Steine, die bei mir die falsche Farbe hatten. In der Bauanweisung gab es keine Fehler. Sehr positiv fällt auch sofort die Tüte mit den Ersatzpins auf. Sie liegen bei, da die Originalpins, die Diamanten sowie die Bars mit Clamb, die man als Deko einsteckt, nicht halten.

Der fertige GriffDie fertige Kling

Das Aufbringen der Aufkleber ging relativ leicht von der Hand. Auch, dass die Runen durchsichtig sind und man so die trans-light-blue Tiles sehen kann wertet die Sticker auf. Die Klemmkraft ist gut. Alles hält und nichts fällt ab. Hier fällt einzig auf, dass einige Teile zu Beginn sehr stark unter Spannung stehen. Ich kann hier aber eine 100%ige Kaufempfehlung aussprechen.

Anmerkung zum Review

Das Set wurde der Redaktion von Barweer  zur Verfügung gestellt. Dieses Review wurde in keiner Weise von Dritten beeinflusst und spiegelt unsere unabhängige redaktionelle Meinung wider.

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About Sven Görlitz

Sven Görlitz

Chefredakteur

Als Kind der 80er und 90er hatte ich, wie viele Jungs, ein typisches Kinderzimmer: Playmobil, He-Man, Wrestling-Figuren und natürlich auch LEGO. Es gab Jahre lang nichts anderes für mich. Aber das blieb nicht so. Irgendwann bekam ich das ganze Thema um den "Held der Steine" und LEGO mit. Was das dann in mir aus löste, kann man sich vorstellen: Ich beschäftige mich mit den Alternativen zum dänischen Monopol! So führte das eine zum anderen. Ich kaufte verschiedene, alternative Sets für meine Tochter und mich, was mich auch heute noch zu einem riesen Fan der Klemmbausteine gemacht hat.
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