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Fakten zum Set

Marke: LEGO
Preis: 229,99€
Größe(BxTxH): 23,5 x 16,0 x 22,5cm
Steineanzahl: 2646
Minifiguren: 0
Klemmkraft: Sehr gut
Bauzeit: 6-8 Stunden

Verpackung & Inhalt

Die Gestaltung des Kartons ist sehr schlicht gehalten. Schwarzer Hintergrund auf dem das Set präsentiert wird. Der schlechte Zustand des Kartons ist meiner Wenigkeit geschuldet, da dieses Set in der Tat über ein Jahr in meinem Keller lag. Immer und immer wieder gesellte sich ein neues Set dazu, sodass sich der Aufbau immer wieder verschob.

Auf der Rückseite des Kartons wird auf einige kleine Details hingewiesen

Die Bauanleitung

„Bauanleitung“ kann ich hierzu nicht gerade sagen. Zwei große „Kataloge“ trifft es da schon eher. Es sind zwei große, schwere Hefte die auf die verschiedenen Bauschritte aufgeteilt sind. Auf den ersten vier Seiten gibt es einige Informationen zu dem Set. Leider nur auf englischer Sprache. Auf dem Cover der Bauanleitung ist noch der Hinweis aufgedruckt, dass diese Informationen auch in deutscher Sprache erhältlich sind. Einfach den QR-Code mit der Kamera eures Handys scannen und ihr landet auf der Bauanleitungsseite von Lego. Habt ihr die App installiert, öffnet sich sofort die Bauanleitung. Der Bau selbst ist auf fünf Abschnitte aufgeteilt.

Der Aufbau

Angefangen wird mit einer grauen Plate, auf die nach und nach verschiedene Steine aufgenoppt werden. Bis zum Bauschritt 36 gibt es nichts Aufregendes zu berichten. Ab dem 37. Bauschritt wird sich dann um den Mechanismus gekümmert, der dafür verwendet wird, das Spiel, was auch noch aufgebaut wird, in der Konsole aufzunehmen. Dieses Element wird im Bauschritt 64 in die zuvor aufgebaute Plate integriert.

Im Bauschritt 95 und 97 werden dann die bedruckten Fliesen und Elemente aufgenoppt. Bis hierher könnte man annehmen, dass wir dieses Mal ein Set vor uns liegen haben, bei dem keine Aufkleber zum Einsatz kommen. Leider gibt es in der Tat einige Aufkleber, die wir später noch verwenden müssen. Meiner Meinung nach, gerade bei so einem wirklich teurem Set, hätte man in der Tat auf die Aufkleber dieses Mal verzichten können.

Im Bauschritt 146 werden dann die ersten Elemente gebaut, die mit Fertigstellung im Schritt 179 schlussendlich erahnen lassen, dass es sich um die Nachbildung des NES-Lüfters handelt. Die Bautechnik gefällt mir sehr gut, da die Umsetzung im fertigen Set sehr professionell aussieht. Sitzen die Schlitze, wird fleißig daneben mit diversen Steinen weiter gebaut. Danach werden die zwei Elemente mit hellgrauen Fliesen geklemmt, die an den Seiten angebracht werden und die Konsole damit schließen.

Bis hierhin kann nun jeder schon erkennen um welche Konsole es sich hier handelt. Die Haptik gefällt mir außerordentlich gut. Im weiteren Schritt wird der Deckel mit großen Fliesen geklemmt, der dann mit der Konsole verbunden wird. Auch hier ist anzumerken, dass der Schriftzug Nintendo kein Aufkleber ist, sondern die Fliesen in einer hervorragender Qualität bedruckt worden sind. Als letztes wird dann ein Spiel zusammengenoppt. Hier wird mit einer 6×12 grauen Plate angefangen worauf verschiedene Steine gesetzt und angebracht werden. Im Bauschritt 256 sieht man dann allerdings eine große schwarze unbedruckte Fliese. Hier wird dann tatsächlich ein großer Aufkleber verwendet. Auch die kleinere Fliese wird mittels Sticker beklebt.

Die Konsole ist fertig, und ein Spiel liegt nun Griffbereit. Einstecken und loslegen!? Natürlich fehlt noch der passende Controller dazu, der mit der achten Tüte fertig gebaut wird. Auch hier sind wieder einige Technicsteine mit Pins verbaut, damit das ganze an Stabilität gewinnt. Der beigelegte Gummischlauch wird im Bauschritt 270 mit einem Technicstein verbunden. Die beiden roten Pads werden mit zwei Tile Rounds nachempfunden. Auch hier kommen wieder tolle bedruckte Fliesen zum Einsatz. Zum Bau selbst gibt es nichts außergewöhnliches zu berichten. Jetzt wird noch in wenigen Schritten der Stecker zusammengebaut und schon lässt sich der Controller an die Konsole anschließen.

Den ersten großen Katalog hätten wir damit hinter uns gelassen. Kommen wir zu dem eigentlichen Highlight: dem Fernseher. Auch beim zweiten Bauanleitungsheft, werden auf den ersten drei Seiten diverse Informationen in englischer Sprache zur Verfügung gestellt. Dieses Mal stehen die Spiele im Fokus. Den Start des Fernsehers macht wieder eine kleine schwarze Plate, auf der tüchtig auf- und angebaut wird. Auch hier dürfen die Technicsteine nicht fehlen, um das Ganze kompakter zu bauen.

Jetzt wird schon viel Technik vorbereitet. Eine Kurbel an der Seite des Fernsehers wird integriert, einige Mechanismen werden eingebaut, sodass schlussendlich die Bildleinwand, die auf eine Art Schienen-System gebaut wird, eingesetzt werden kann. Wie man auf dem folgenden Bild gut sehen kann, wird auch damit begonnen die Seitenwände aufzubauen. Im Bauabschnitt 129 kommt dann auch die Antenne zum Einsatz. Diese liegt als grauer Schlauch bei und wird mit drei Elementen bestückt und auf der Rückseite des Gerätes aufgesteckt. Die TV Abdeckung wird anschließend fertig gebaut. Leider kommt hierbei ein großer Sticker zum Einsatz.

Nun wird ab Bauabschnitt 146 sich um die bewegliche Leinwand gekümmert. Mit diversen Technic-Steinen wird ein großes Element zusammengebaut. Ab Bauabschnitt 150 werden vier rote Stangen in das gebaute Element geschoben, auf die vorher eine Art Zahnrad aufgesteckt wird. Danach werden zwei große, lange Ketten gebaut. Beide Ketten werden dann mit 15 Elementen verbunden. Nun wird damit begonnen diverse 2×16 Plates aufzunoppen. Auf der einen Seite, wie man auf dem unteren Bild gut erkennen kann, werden verschieden farbige Fliesen verbaut. Nun sind wir so weit, dass wir mit der Welt von Mario beginnen können.

Das bauen der Welt geht ziemlich schnell von der Hand. Es macht wirklich Spaß zu sehen, wie dieses Level langsam entsteht. Es kommen viele bedruckte kleine Fliesen zum Einsatz, die die Welt lebendig werden lassen. Wenn alles fertig aufgenoppt ist, legt ihr die gebaute Leinwand auf den Rücken, so dass euch die Querverstrebungen ansehen. Dann wird das Element mit den aufgesteckten Zahnrädern auf die Ketten gelegt. Achtet hierbei darauf, dass ihr das Element auf den Punkt ablegt, wo die blaue Fliese verbaut wurde. Nun klappt ihr die linke Seite vorsichtig auf die Kette. Mit der anderen Hand nehmt ihr euch die rechte Seite der Leinwand und klappt diese ebenso leicht auf die Leinwand. Zum Schluss verbindet ihr beide Seiten mit den Ketten. Habt ihr alles richtig gemacht, müsste es genau so aussehen, wie im unteren Bild.

Nun steckt ihr die Leinwand auf die vorgesehenen roten Stangen in das Gerät. Ein erster Drehversuch kann jetzt gestartet werden. Jetzt wird die Abdeckung der Vorderseite gebaut. Hier werden auch wieder toll bedruckte Fliesen verwendet. Auf der Rückseite der Abdeckung wird wieder ein toller Mechanismus verbaut, womit man einen Knopf hörbar verstellen kann. Jetzt wird noch der Mario auf einem Transclear-Element gesteckt und im Gerät integriert. Relativ schnell wird noch ein Lautsprecher mittels 1×1 Steinen aufgebaut, der dann in die Abdeckung verankert wird. Zu guter Letzt werden jetzt noch große braune Fliesen auf den Deckel gesteckt.

Als Letztes wird der kleine Tisch für den Fernseher aufgebaut. Mit diversen braunen und grauen Plates wird gestartet. Relativ zügig wird alles zusammengeklemmt, jeweils an jeder Ecke drei 1×1 Steine aufgenoppt und dann mit schrägen Elementen ergänzt. Jetzt wird der Fernseher einfach auf den Tisch gesetzt – fertig.

Das fertige Modell

Pro & Contra

Pro
  • Langer Bauspaß
  • Keine Fehlteile
  • Optisch ein Hingucker
Contra
  • Sticker
  • Preis

Da steht er also vor uns in voller Pracht. Auf der Vorderseite ist alles vorhanden, was zu einem Fernseher gehört. Selbst hell und dunkel kann man jetzt perfekt nachjustieren. Nun kann man den Mario mit der eingebauten Kurbel durch seine Welt springen lassen. Selbst meine kleine 2 jährige Tochter findet das hopsen faszinierend und kurbelt gerne mal unter Aufsicht an dem Fernseher.

Für jeden Mario Fan ein absolutes Muss. Wer in den 90gern mit dieser Konsole Stunden für Stunden gespielt hat, wird dieses Set lieben. Das absolute Highlight ist natürlich der Super Mario, der mit einer Kurbel zum Hüpfen gebracht wird und so durch seine Welt springt. Der Preis ist heiß, das stimmt. Mit fast 250 Euro ist dieses Set in der Tat wieder ein sehr Teures. Schieben wir es mal auf das Lizenz-Thema. Ich denke, dass man auch mit 189 Euro hätte gut leben können.

Anmerkung der Redaktion

Das Set wurde privat gekauft. Dieses Review wurde in keiner Weise von Dritten beeinflusst und spiegelt unsere unabhängige redaktionelle Meinung wider.

About Lars Wilczak

Lars Wilczak

Gründer

Als Papa von zwei Kindern beschäftige ich mich seit einigen Jahren wieder mit Klemmbausteinen. Die alternativen Hersteller lernte ich erst 2019 kennen worauf ich dann 2020 diesen Blog gründete.
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