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Happy Build YC-22017 – Elektrische Bohrmaschine

Hallo zusammen, heute melde ich mich mal aus der Werkzeugabteilung.

Ein Akkuschrauber kann einem oft das „Handwerken“ erleichtern, schont er doch die Handkraft beim Schraubenanziehen oder -eindrehen oder sorgt für kleine Löcher in Holz, Stein oder Metall. Dies kann der Akkuschrauber, oder wie er im Original heißt, der Electric-Drill, aus dem Hause Happy Build natürlich nicht, aber mit seinem Motor zeigt er doch bewegliche Funktionen.

Dieses Happy Build Set wurde mir für dieses Review von YWOBB zur Verfügung gestellt, Danke dafür!

Fakten zum Set

Marke: Happy Build (XINYO)
Preis: 46,00 Euro
Größe (B x L x H): 8 x 26 x 29 cm
Steineanzahl: 1026
Klemmkraft: durchgehend gut
Bauzeit: etwa 5 Stunden

Verpackung und Inhalt

Chinatypisch erreichte mich der Bausatz in einer Tüte ohne Umkarton. Die elektrischen Teile kamen mit separater Post.

Nach dem Öffnen des Beutels lagen dann Bausteintüten mit den Nummern eins bis drei und eine nicht nummerierte Tüte vor mir. Ein Blick in die Anleitung zeigte, dass hier in Bauabschnitten geklemmt werden soll, das verspricht ein leichtes und entspanntes klemmen, toll!

Ausgepackt zeigen sich dann die Klemmbausteine des Bauabschnittes eins in einem tollen Zustand. Sie glänzen, sind aber nicht zerkratzt, kleine Microkratzer mal ausgenommen. Die Farben sind durchgehend gut und weichen untereinander nicht ab. Ein unangenehmer Geruch ist nicht wahrnehmbar.

Zwei Aufkleber liegen dem Set bei. Mehr dazu später, denn sie sollten sich noch als kleines Ärgernis herausstellen.

Anleitung

Die Anleitung ist ein gebundetes Heft mit einer Größe von 26 x 18,5 cm und umfasst 60 Seiten mit 220 Bauschritten in drei (Abschnitts-)Tüten. Die Qualität der Anleitung ist ordentlich. Dunkelblaue Teile in Originalfarbe und rote Pfeile sind schwer zu erkennen. Ganz besonders, wenn blaue Teile zusammengelegt werden sollen und nur schwer erkennbar ist, welche Teile hier benutzt werden sollen. – Da half nur viel extra Licht.

Die Teile sind alle in Originalfarbe abgebildet. Mit einer Ausnahme: anstelle roter Federarme lagen dem Set graue bei, das sorgte für Verwirrung.

Bei Bauabschnitt 21 könnt ihr sehen, dass die Abbildung nicht so einfach zu erkennen ist: Schwarze und dunkelblaue Steine wechselten sich beim Klemmen ab – eine kleine Herausforderung.

Aufbau

Gebaut wird in Komponenten, d.h. Teile heraussuchen und zusammenklemmen. Den Anfang machte eine Seitenverkleidung des Akkukastens. Diese erste Komponente zeige ich euch hier noch ausführlich, danach beschränke ich mich auf fertige Komponenten.

Die Spaltmaße sind gut, die Klemmkraft ist durchgehend gut und auch die Technikteile rasten alle hörbar ein und halten zusammen. Fingerabdrücke sind leider deutlich zu sehen, hier braucht es entweder entfettete Hände, ein Tuch zum Nachwischen oder man(n) baut mit dünnen Handschuhen.

Schnell wächst die Verkleidung der Akkubox. WICHTIG: Batterien gleich am Anfang einlegen, das spart ein teilzerlegen der Box später.

Mit Hilfe von kurzen Technikpins werden oft Plates angeklemmt, die als schöne Verkleidung ohne Noppen dienen. Gut zu sehen hier unten links.

Der dann im vorderen Bereich fertig verkleidete Akkukasten präsentiert sich dann als sehr stabil und formschön.

Weiter geht es, wobei wir noch im Bauabschnitt eins sind, mit dem Griff des Akkuschraubers. Dieser wird als Gerüst zusammengesteckt.

Das Gerüst baut sich dabei sehr einfach. Die Technikteile, die hier zur Verwendung kommen, haben eine gute bis sehr gute Qualität. Auch hier rasten die Stecker alle hörbar ein.

Bei der Montage der Verkleidung ist die Anleitung zeichnerisch etwas ungenau. Hier ist darauf zu achten, dass diese nicht zu tief montiert wird, da sonst die davor gebauten Teile nicht passen.

Verheiratet mit dem Akkublock präsentiert sich dann der Baufortschritt so:

Die Montage des Schalters machte leider Probleme. Wie weiter oben im Review schon beschrieben, waren die Federarme in der Anleitung rot dargestellt, lagen dem Set aber in grau bei. Das sorgte bei mir erst für ein negatives Erlebnis, dachte ich doch erst, hier würden Teile fehlen. Erst nach langem suchen und überlegen fielen mir dann, in der nicht nummerierten Tüte, die grauen Federarme in die Hände. Bautechnisch ist die Farbe natürlich egal, aber dennoch ärgerlich.

Weiter ging es mit den Tüten aus Bauabschnitt zwei.

Verbaut wurde hier bereits die Verkleidung des Griffes mit schönen roten brickbuild Applikationen und der Ansatzpunkt für den Technikteil oben am Akkuschrauber. Ja, hier wird die Baurichtung geändert und erst einmal negativ weitergeklemmt.

Nun ist der Motorblock an der Reihe. Das Getriebe für den Vorwärts- und Rückwärtslauf des Akkuschraubers will gewissenhaft zusammengeklemmt werden. Der Schalter soll ja funktionstüchtig sein. Der hinten angebaute Motor sitzt fest und wackelt nicht.

Der Motorblock wird dann nach und nach verkleidet und zu einem kompakten, stabilen aber formschönen Anbauteil des Sets. Zusammengesteckt mit dem Griff zeigt er sich dann so:

Der Umschalter oben ist gut zu erkennen. Auch der Hauptschalter unten ist gut erreichbar – auch mit dickeren Fingern.

Weiter geht es mit den Teilen aus den Tüten für den Bauabschnitt drei und den noch fehlenden Verkleidungen des Akkuschraubers.

Die obere Verkleidung hat wieder einen schönen roten Strich und der Umschalter schaut hoch genug heraus um ihn noch bedienen zu können. Auch die vorderen Verkleidungen sind schon an ihrem Platz, gehalten werden diese durch kleine Technikpins.

Mit diesem Bild ist die Verkleidung komplett und der Akkuschrauber nahezu fertig zusammengeklemmt. Fehlt nur noch der Bitaufsatz, der ein eigener Baublock ist.

Montiert ist er dann fertig, der Happy Build Akkuschrauber.

Hier das zweite negative an diesem Bausatz. Die Aufkleber sind in Wahrheit Transferaufkleber mit Buchstaben. Hätte ich das gewusst (oder erkannt) hätte ich diese vorsichtiger verklebt oder weggelassen. Nun ist der erste Aufkleber zu hoch angesetzt gewesen und die Buchstaben kleben nun über einen Spalt hinweg. Schade.

Die fünf Wechselbohrer / -bits können durch Aufstecken auf einer Noppe leicht getauscht werden. Optisch erinnert mich dieses Modell an die blaue Serie von Geräten aus dem Hause Bosch.

Für die Teilekiste bleiben auch ein paar Steinchen übrig:

Das fertige Modell (Fazit)

Pro & Contra

Pro
  • Ein Modell, das vom Preis/Leistungs-Verhältnis gut da steht.
  • Die Teile haben eine durchgehend gute Klemmkraft.
  • Die Teile haben keine Farbabweichungen untereinander und sind nicht verkratzt (nur minimale Mikrokratzer).
  • Sehr viel Bauspaß mit schönen Bautechniken.
  • Die Technik funktioniert sehr gut.
  • Die Schalter sind gut zu erreichen.
Contra
  • Transferaufkleber
  • Farbabweichungen zur Anleitung bei den Federteilen.
  • Die Steine nehmen Fingerabdrücke auf.
  • Die Akkubox ist nach Fertigstellung nur schwer zu erreichen und die Batterien zu wechseln.

Zusammenfassend kann ich berichten: es hat Spaß gemacht das Modell zu klemmen und es funktioniert sehr gut. Das Set hat Schwächen bei der Anleitung, ein Teilepaar lag in der falschen Farbe dem Bausatz bei. Was der Akkuschrauber dann auch „kann“ werde ich noch ausprobieren.

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Anmerkung der Redaktion

Das Set wurde der Redaktion von YWOBB zur Verfügung gestellt. Dieses Review wurde in keiner Weise von Dritten beeinflusst und spiegelt unsere unabhängige redaktionelle Meinung wider. Für Fragen des Urheberrechts, ist der Händler verantwortlich.

About Kai Zielke

Kai Zielke

Autor

Ein Berliner, der jetzt im Siebengebirge zu Hause ist und Vater von drei Kindern. Meine ersten Klemmbausteine waren LEGO Duplos ;-) Danach habe ich dann viele Modelle mit den kleineren Steinchen geschenkt bekommen, LEGO City und auch aus dem alten Raumfahrtbereich.

Durch meine Kinder wurde LEGO dann wieder Teil meiner Welt. Einige der neueren LEGO TECHNIC Modelle stehen fertig in den Regalen oder werden auch (ferngesteuert oder manuell) von mir bespielt.

Neu hinzugekommen sind jetzt die alternativen Klemmbausteinmodelle: zu aller erst BlueBrixx´ THW-Kollektion.  Seitdem haben sich einige Sets hinzugesellt und mich inspiriert auch eigene MOCs zu bauen.
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